Kopfbild Labor Kommunikationssysteme

Labor Telekommunikationssysteme

Das Labor Telekommunikationssysteme beschäftigt sich sowohl mit Aspekten der physikalischen Schicht, wie Modulation, Demodulation, Synchronisation als auch mit der Funktionsweise und dem Aufbau moderner Mobilkommunikationssysteme.

Versuche

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Telekommunikationssysteme-Labor“ werden Versuche zu folgenden Themen durchgeführt:

Analoge Amplituden- und Frequenzmodulation

In den Versuchen werden die Grundlagen der Frequenzumsetzung, wie sie ebenfalls bei digitalen Modulationsverfahren eingesetzt werden, vermittelt.

Digitale Phasenmodulation (PSK)

Der Versuch zur PSK ist Matlab-basiert. Studierende erlernen dabei, wie Simulationsumgebungen für die physikalische Schicht aufgebaut werden und wie Synchronisationsalgorithmen im Empfänger die Übertragung der Daten auch im Falle von Störungen rekonstruieren können.

Vector Signal Analyzer

Mit Hilfe der VSA-Software sollen Fehler, die bei der Übertragung von modulierten Signalen auf der Übertragungsstrecke auftreten können, erkannt und behoben werden. Dazu stehen in der Software verschiedene Messgeräte, wie Oszilloskop, Spektrum-Analyzer, usw. zur Verfügung.

UMTS-Basisstationssimulator

In diesem Versuch übernehmen Studierende die Rolle eines Mobilfunk-Operators. Ein UMTS-Netzwerk muss durch Konfiguration der Komponenten aufgebaut werden. Zum Testen stehen zwei Nokia Handys zur Verfügung, mit denen Sprach- und Video-Verbindungen innerhalb des Netzwerkes möglich sind. Anhand eines Log-Files können sämtliche Nachrichten im Protokoll-Stack analysiert und zur Fehlersuche herangezogen werden.

Ausstattung

  • Rohde & Schwarz UMTS Basisstationssimulator
  • CRTU-W mit Abschirmbox CMW-Z10 und ITS-Director Software
  • Signal Analyzer Agilent EXA N9010A mit VSA-Software
  • Signalgenerator Agilent E4438C ESG Diverse digitale Speicheroszilloskope

Kontakt

Michael Kuhn
Birkenweg 8
D16, 210
+49.6151.16-38249
Michael Kuhn

Kooperationsmöglichkeiten

Die oben aufgeführte Ausstattung kann auch im Rahmen von Kooperationen und zur Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Industriepartnern eingesetzt werden.