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Wie intelligent vernetzte LED-Beleuchtung funktioniert, zeigt Ihnen Prof. Dr. Kuhn auf der CeBIT

Ausgeklügelte Beleuchtungssysteme sind gerade in großen Räumlichkeiten gefragt. Veranstalter werten mit stimmungsvollen Beleuchtungslösungen ihre Programme auf, in Großraumbüros können sie zur Verbesserung des Arbeitsklimas beitragen. Speziell bei drahtlosen LED-Beleuchtungssystemen ist eine reibungslos funktionierende, „smarte“ Ansteuerung des Netzwerks aus Leuchtmitteln allerdings herausfordernd.

Hier setzt die „D³LC-Suite“ (Data Dissemination in Dense Wireless Lightning Control) an. Sie ist ein Funkprotokoll, das Daten mit einer hohen, so genannten Dienstgüte versendet: Die miteinander vernetzten Leuchtmittel reagieren dadurch schnell auf Displaygesten der Nutzer, so dass eine gleichbleibende, harmonische Helligkeit und Farbstimmung erreicht wird. Da die Suite das Beleuchtungssystem wie ein Netzwerk technisch selbst organisiert, gilt die Anwendung als sehr zuverlässig. Zielgruppe sind Hersteller von Beleuchtungssystemen, die das Konzept zur Marktreife führen möchten. Kooperationen bestehen unter anderem mit Philips Lighting in Eindhoven.
Die D³LC-Suite entstand aus der Arbeit des h_da-Absolventen Conrad Dandelski, der hierzu momentan am irischen Nimbus Centre promoviert, ein Forschungszentrum am Cork Institute of Technology (CIT). Die Kooperation zwischen dem Nimbus Centre und dem Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der h_da besteht bereits seit sieben Jahren. Gemeinsam forschen beide Einrichtungen insbesondere auf dem Gebiet der drahtlosen Sensornetzwerke. Finanziert wird die Entwicklung der D³LC-Suite mit EU-Geldern aus dem Artemis Projekt DEWI sowie mit nationalen Fördergeldern von Enterprise Ireland.

Besuchen Sie uns in Hannover auf der CeBIT vom 20.-.24. April 2017 in Halle 6, Stand C18.

Die Hochschule Darmstadt ist mit weiteren Projekten auf der CeBIT vertreten, Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link.