Ziel dieser Veranstaltung ist es, Forschungs- und Entwicklungserkenntnisse der AWA einem breiten Publikum aus Forschung, Industrie und Gesellschaft zur Diskussion zu stellen, diese zu bewerten und für weiterführende Forschungsimpulse zu nutzen. Melden Sie sich noch heute an.
Das Ziel des vom BMBF geförderten und vom PTKA betreuten Verbundforschungsprojektes ist die anwendungsorientierte Forschung zum Einsatz von KI in der Arbeitswelt sowie dem Identifizieren von Potentialen der Gestaltung KI-basierter Systeme unter Einbezug der Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Das Projektteam der AWA stellte hierbei seine bisherigen Ergebnisse im Bereich mobiler, autonomer Robotik zur assistierenden technischen Qualitätssicherung in Fertigung und Bauausführung vor (siehe Bild).
Lehrveranstaltungen Elektrotechnik und Informationstechnik (Bachelor) Elektrische Maschinen 2 Leistungselektronik 2 Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor) Antriebstechnik Mechatronik (Bachelor) zurück zur Personenliste
Projektmitarbeiter Prof. Dr. Sven Rogalski Jan-Eric Kettner Gefördert: Bundesministerium für Bildung und Forschung Laufzeit 2020 bis 2022 Das Forschungsprojekt Das Ziel des Projekt ESKIMO besteht darin, die während der Ausführung erfassten Bilddaten aus Kamerasystemen, Smartphones oder Tabletcomputern durch KI-Algorithmen zu interpretieren, Bauobjekte und deren Merkmale automatisiert zu erkennen sowie die so generierten Ergebnisse mit der standardgestützten Gebäudedatenmodellierung (Building Information Modeling, BIM) abzugleichen. So entsteht ein virtuelles Abbild des aktuellen Bauzustands inkl. Maschinen und Materialien, wodurch es möglich wird, den Leistungsfortschritt und potentielle Abweichungen von der Planung zu ermitteln. Weiterhin wird eine Echtzeit-Positionsermittlung auf der Baustelle mittels zusätzlicher Sensordatenfusion angestrebt. Dieses virtuelle Abbild wird eine neuartige intelligente technische und kaufmännische Qualitätssicherung sowie die intelligente Material- und Personenlogistik auf der Baustelle ermöglichen. Optische Abweichungen zum Soll-Zustand, also Oberflächenmerkmale wie Beschädigungen, Flecken, Risse, Verfärbungen etc. sowie strukturelle Unterschiede zum BIM-Modell wie fehlende oder falsch eingebaute Bauelemente, lassen sich direkt feststellen und digital weiterverarbeiten. Durch die Lokalisierung des Systems auf dem Baustellengelände werden manuelle Prüfungen effizienter und informationstechnisch unterstützt durchgeführt. Ein Leistungsabgleich basierend auf dem BIM-Modell und der Realität wird die kosten- und terminlichen Kontrollen der Baustelle mit Echtzeit-Kennzahlen unterstützen und so den kaufmännischen Stand transparent darstellen. Weiterhin wird das Konzept die Anwendung von modernen kollaborativen Bau-Methoden wie vernetzte Baustelle, Just-in-Time-Lieferung, intelligente Baulogistik, getaktete Arbeitsweise sowie Lean Construction erleichtern. Im Projekt werden elf Partner aus der Forschung und Wissenschaft, des Baus sowie aus der IT-Branche zwei Jahren zusammenarbeiten. Die angewendeten KI-Technologien sollen einen dauerhaften Einsatz finden und über die direkten Digitalisierungsvorteile für die beteiligten Firmen hinaus u.a. zur Beschleunigung der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum beitragen. Der volkswirtschaftliche Nutzen des Projekts liegt aber primär in der Überwindung spezifischer Digitalisierungshürden der Baubranche mittels KI-Anwendung. Die modernen Methoden, die im verarbeitenden Gewerbe bereits fortschrittlichen Einsatz finden, können leichter in den Bau überführt und der Produktivitätszuwachs mittels Digitalisierung hierdurch bedeutend gesteigert werden. Weiterhin soll ESKIMO einen Beitrag dazu leisten, in den Automatisierungsbestrebungen in der Baubranche den Anschluss auf internationaler Ebene nicht zu verlieren und den Forschungsstandort Deutschland voranzubringen. zur Personenseite zurück zu den Forschungsprojekten Kontakt Gefördert vom:
Die Ergebnisse können Sie jetzt im Abschlussbericht nachlesen. Das Projekt Smart Grid LAB Hessen wurde gefördert durch das Land Hessen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).